KunstHerzen Baden-Württemberg

Mit dem Herzen handeln - dieses Motto der Stiftung KinderHerz haben Regine Koch-Scheinpflug und ihre Tochter Katharina aufgegriffen und organisieren ehrenamtlich die Aktion KunstHerz in Baden-Württemberg. Mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler des Landes haben ein Terrokotta-Herz gestaltet. Die Schirmherrschaft über die Aktion hat der Staatssekretär im Kunstministerium Jürgen Walter MdL übernommen.

Jeder Künstler hat jeweils ein rund zehn Kilogramm schweres, üppig rundes und 40 mal 40 Zentimeter großes Terracotta-Herz nach seinen Ideen bearbeitet. Es entstanden Kunstwerke, die mal zum Objekt verfremdet, zart bemalt, beklebt oder roh belassen sind. Thematisch entwickelten sich Herzensangelegenheiten zwischen Kinderträumen, Liebe und Weltschmerz, eingebettet in idyllische Landschaften oder festgehalten von Gurten aus Metall.

„Die KunstHerzen geben uns die Möglichkeit auf die Bedürfnisse herzkranker Kinder hinzuweisen, die in den Universitäts-Kinderkardiologien im Land behandelt werden“, erklärt Regine Koch-Scheinpflug. Die Kunst soll das Interesse wecken an diesem so lebenszentralen Thema. Die Vielfalt der Arbeiten bildet die mittlerweile über 50 verschiedenen Herzfehler ab, die in der Medizin bekannt sind.

Besonders treue Spender können als Dank eines der exklusiven KunstHerzen als Dauerleihgabe erhalten. Wenn Sie Interesse haben, können Sie uns gern kontaktieren. In unserem Shop gibt es hochwertige Postkarten der KunstHerzen.

Ausstellung im Kunsthaus Schill in Stuttgart

Vom 10. bis zum 20. Dezember können Sie die KunstHerzen Baden-Württemberg in Stuttgart bestaunen. Ganz nach dem Motto „The art is where the heart is“ stellt das Kunsthaus Schill die Kunstwerke aus.

Kommen Sie und helfen Sie mit – bereits mit dem Kauf einer Postkarte unterstützen Sie die herzkranken Kinder. Am 10. Dezember können Sie sich ab 12 Uhr ein Bild von dieser außergewöhnlichen Aktion machen. Dabei sein werden auch einige beteiligte Künstler sowie die ehrenamtlichen Organisatorinnen Regine Koch-Scheinpflug und ihre Tochter Katharina. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Kunsthaus Schill
Eberhardstr. 1
70173 Stuttgart

Zauberlehrlinge in Konstanz
Regine Koch-Scheinpflug und TOPAS mit den Zauberlehrlingen
Die Aktion KunstHerz zieht nicht nur kunstbegeisterte Erwachsene in ihren Bann. Der Magier TOPAS, Pate der Aktion KunstHerz, besuchte die Ausstellung in Konstanz und verzauberte die Herzen der kleinen Gäste. Wie von Geisterhand verschwanden vor den Augen der Kinder urplötzlich Münzen und Stifte. Damit die Kinder in Zukunft ihre Freunde und Familien zum Staunen bringen können, gab TOPAS außerdem eine kleine Zauberlehrstunde.
Ausstellung in Konstanz, 20.10 - 11.11. 2011

Vom 20. Oktober - 11. November 2011 werden die KunstHerzen zum zweiten Mal ausgestellt. Ort des Geschehens ist das Landratsamt Konstanz in der Bodenseehalle. Die öffentliche Vernissage fand am 20. Oktober 2011 unter Mitwirkung von Landrat Frank Hämmerle statt.

Seien auch Sie dabei, wenn die Ausstellung - KunstHerzen Baden-Württemberg - die Kunst in die Herzen von Baden-Württemberg bringt!

Öffnungszeiten: Mo - Do 8 - 12 Uhr, 14 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr, Eintritt frei

Jürgen Walter MdL ist Schirmherr der Aktion
Jürgen Walter MdL

Der Staatssekretär im Kunstministerium Jürgen Walter MdL ist Schirmherr der Aktion KunstHerzen Baden-Württemberg:

„Ein funktionierendes und lebendiges Gemeinwesen steht auf vielen Säulen. Bürgerschaftliches Engagement ist eine davon. Ohne dieses wäre die Gesellschaft ärmer, Vieles wäre ohne ehrenamtliche Arbeit nicht möglich.

Bürgerschaftliches Engagement ist im Bereich von Kunst und Kultur besonders verbreitet. Und viele kleine Beiträge ergeben ein gutes Ganzes, ein wegweisendes Miteinander. Eine beispielgebende Initiative für ein lebenswertes Baden-Württemberg ist die Aktion KunstHerzen zugunsten der Stiftung KinderHerz. Künstlerinnen und Künstler bringen sich mit ihrer Arbeit, ihren künstlerischen Positionen persönlich ein, dies ist sehr zu begrüßen.

Die Kunst mit ihren vielfältigen Möglichkeiten nähert sich dem Thema herzkranke Kinder auf ganz sensible Art und Weise. Und das mit doppeltem Nutzen: Das Engagement bringt einerseits direkte Hilfe in Form von finanzieller Unterstützung, und trägt andererseits - durch die begleitenden Ausstellungen und öffentlichen Aktionen - zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema in der Öffentlichkeit bei.

Mein ganz besonderer Dank gilt daher allen Künstlerinnen und Künstlern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben. Sie geben damit vielen Kindern eine neue Perspektive für die Zukunft. Und schenken vielen anderen Freude beim Betrachten der Kunstwerke.“

Aktionstag auf Schloss Rotenfels
Mit großer Begeisterung gestalteten die Nachwuchskünstler ihre ganz eigenen Herzen

72 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahren zeigten im September 2011 auf Einladung von Akademieleiterin Ingrid Merkel in Schloss Rotenfels, dass auch sie mit dem Herzen handeln. Dafür wurden sie gemeinsam mit drei Künstlern der KunstHerzen-Aktion der Stiftung KinderHerz rund um das Thema Herz gestalterisch tätig.

Die Künstler Gert Wiedmaier, Mirja Wellmann und Susanna Messerschmidt gaben den Schülern Einblicke in ihre Kunstwelten und ganz speziellen Techniken. Ebenso vielfältig wie bei den Werken der renommierten Künstler entstanden Arbeiten rund um den Herzschmerz, den Herzklang und die Träume, die das Herz begehrt.

Regine Koch-Scheinpflug, ehrenamtliche Projektleiterin der Stiftung KinderHerz für die KunstHerzen Baden-Württemberg, erläuterte bei der Finissage im Beisein der Lehrer und der Kulturamtsleiterin Heidrun Haendle aus Gaggenau, wie wichtig das Verständnis und das Interesse für die kleinen Herzpatienten sind. Und so wird es sicherlich ein Wiedersehen mit den KunstHerzen auf Schloss Rotenfels geben.

Ausstellung im Schloss Ludwigsburg
Das KunstHerz von Harald Bjoernsgard

Im April 2011 war es endlich soweit: Die Öffentlichkeit bestaunte erstmals die KunstHerzen Baden-Württemberg. Die harte Arbeit aller beteiligten Freunde der herzkranken Kinder – ganz besonders natürlich der ehrenamtlichen Organisatorin Regine Koch-Scheinpflug mit ihrer Tochter Katharina - wurde belohnt. Der Rahmen hätte würdiger nicht sein können, denn die mehr als 50 Kunstwerke wurden in den altehrwürdigen Räumlichkeiten des Residenzschlosses Ludwigsburg präsentiert.

Neben den exklusiven Kunstwerken renommierter Künstler für den guten Zweck lockte auch ein attraktives wie vielseitiges Begleitprogramm zahlreiche Besucher an. Unter dem Motto „Mit dem Herzen lächeln“ durchleuchteten der Kabarettist Ernst Mantel und der Künstler Alfred Bast die KunstHerzen im wahrsten Sinne des Wortes und prüften sie auf Herz und Nieren. Natürlich immer mit einem Augenzwinkern.

Auch für die Kinder hatte die Ausstellung etwas zu bieten: So las der Fernsehanwalt Ingo Lenßen „Großvater und die Wölfe“ von Per Olov Enquist. Der berühmte internationale Zauberer TOPAS, gemeinsam mit seiner Frau ROXANNE Botschafter der Aktion, führte unglaubliche Tricks vor und gab den kleinen Gästen eine Zauberlehrstunde.


Regine Koch-Scheinpflug über die Aktion KunstHerz
Regine Koch-Scheinpflug

Regine Koch-Scheinpflug organisiert die Aktion KunstHerz in Baden-Württemberg – und das ehrenamtlich. In einem Interview erklärt sie uns nicht nur, warum sie sich für die kleinen Herzpatienten engagiert, sondern auch, welche KunstHerzen sie ganz besonders in ihr Herz geschlossen hat. Bei all dem, was sie bei dieser Aktion schon erlebt hat, darf natürlich auch die ein- oder andere Anekdote nicht fehlen.

Stiftung KinderHerz: Frau Koch-Scheinpflug, Sie organisieren die Aktion KunstHerz in Baden-Württemberg. Ehrenamtlich. Was hat Sie dazu motiviert?

Regine Koch-Scheinpflug: Die Begegnung mit herzkranken Kindern. Ein leistungsfähiges Herz ist etwas vom wichtigsten, was ein Mensch braucht. So viel Lebensfreude und Zukunft eines Kindes hängt davon ab, wie und wann ein Herzfehler behandelt wird. Ob ein kleiner Junge Fußball spielen kann oder ein kleines Mädchen im Erlebnisbad herumtollen darf, ob ein Teenager bei seinen Träumen von der Zukunft auch an Partnerschaft, Familie und berufliche Karriere denken darf. Dies sind alles Dinge in einer positiv leistungsorientierten Gesellschaft, die zum Thema vererbbare Herzfehler gehören.

Stiftung KinderHerz: Waren Sie schon in einer Kinderkardiologie?

Regine Koch-Scheinpflug: Ja – und es war ein einschneidendes Erlebnis. Prof. Hofbeck und Frau Prof. Kaulitz haben mir bei einem Besuch in der Universitäts-Kinderkardiologie in Tübingen gezeigt, auf welch gutem Weg die Wissenschaft und Forschung mittlerweile ist und dass es schon gleich nach der Geburt, ja sogar pränatal, möglich ist, Herzfehler zu operieren. Dass dazu viele, der Größe des kindlichen Herzens und dessen Leistungsfähigkeit angepasste, Instrumente und möglichst ausnahmslos schonende Untersuchungstechniken usw. nötig sind, leuchtet jedem ein. Jeder dieser Faktoren kostet Geld. Und hier war mein Ansatz, über die Aktion Kunstherz Öffentlichkeit zu schaffen für diese Bedürfnisse. Kurzum die Kunst in die Herzen derer zu bringen, die mithelfen könnten, die medizinische Versorgung und Forschung nach vorne zu bringen.

Stiftung KinderHerz: Warum haben Sie sich entschieden, gerade diese Aktion, die Aktion Kunstherz für Baden-Württemberg zu organisieren?

Regine Koch-Scheinpflug: Ich denke, im Ehrenamt sollte man möglichst viel von dem einfließen lassen können, was man selbst am besten beherrscht. Und als mir Sylvia Paul, die Geschäftsführerin der Stiftung KinderHerz von der Kunstherzaktion, von ihrem Wunsch, so eine Aktion auch in Baden-Württemberg durchzuführen, erzählte, war die Sache für mich klar. Ich hatte die Stiftung Kinderherz im Rahmen meiner Tätigkeit bei der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg kennengelernt. Dort bin ich für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und speziell für die Bereiche Kunst, Kultur, Denkmalpflege und Soziales. Dazu zählen auch Benefizveranstaltungen oder karitative Kunstprojekte. Unter anderem habe ich einen Benefiz-Kleinkunstabend zu Gunsten der Stiftung KinderHerz und der Kinderkardiologie in Tübingen organisiert. In der damaligen Kooperation hatte mich besonders die offene und zupackende Art von Frau Paul beeindruckt und ihre Sicht auf die gesellschaftlichen Notwendigkeiten und Bedürfnisse von herzkranken Kindern. Auch mein Chef bei Toto-Lotto, Klaus Sattler, war von dieser guten Sache überzeugt. Spontan erklärte er sich bereit, einen Teil des Erlöses aus einem Golfturnier mit seinen ehrenamtlichen Bogeys für die herzkranken Kinder zu spenden. So zog die Arbeit von Frau Paul buchstäblich immer weiter Kreise.

Stiftung KinderHerz: Die Auswahl der Künstler, die an der Kunstherz-Aktion teilnehmen, ist sehr vielfältig.

Regine Koch-Scheinpflug: Das ist richtig. So vielfältig wie die Herzfehler, die es gibt, so vielfältig wie das Land Baden-Württemberg und die Künstlerinnen und Künstler – auch aus dem Ausland - die hier arbeiten und leben. Es sind Keramiker, Fotokünstler, Bildhauer, Maler und Konzeptkünstler darunter. Außerdem machen Künstler aus verschiedenen Generationen mit. Daran hat meine Tochter Katharina einen erheblichen Anteil, die viele junge Künstler für die Aktion gewinnen konnte. Katharina steht gerade am Beginn ihres Berufslebens als Kunsthistorikerin und sie ist diese Aktion mit enormem Elan, Professionalität und Ideenreichtum mit mir angegangen.

Stiftung KinderHerz: Bald werden die Kunstherzen der Öffentlichkeit präsentiert. Haben Sie schon eines besonders in Ihr Herz geschlossen?

Regine Koch-Scheinpflug: Das ist natürlich ganz schwierig zu beantworten, weil mir jede Arbeit ans Herz gewachsen ist. Es gibt Arbeiten von Künstlern, die unmittelbar mein Herz ansprechen. Und es gibt welche, bei denen der Kopf und der Verstand entscheiden. Zu Letzteren zählen ganz sicher die Herzen von Harald Björnsgard und Thomas Putze: Beide Künstler haben die Idee verfolgt, ein Herz zu gestalten, das man hinlegen kann wie man will, ohne dass es zerbricht. Sie haben dabei einen unterschiedlichen Ansatz gewählt: Harald Björnsgard hat das Herz zunächst zertrümmert, um es dann mit Stahl zu umgurten. Und Thomas Putze hat das unversehrte Herz mit einer Ummantelung versehen und dabei Endstücke von Fernwärmerohren verwendet. Die Vorstellung eines solch robusten Herzens, dem nichts etwas anhaben kann, finde ich schön. Auch die Symbolik von Jörg Mandernachs Arbeit spricht mich in hohem Maße an: Es trägt eine Art Brustring mit der Aufschrift „the art is where the heart is“. Ganz anders dagegen ist das Herz von Daniel Wenk, für das er zig Tesa-Rollen verwendet hat. Es wirkt wie ein zugefrorener See. Daniel Wagenblast hat etwas ganz wundervolles geschaffen. Bis auf ein kleines „Lüftungsloch“ ist das Herz ja vollkommen verschlossen. Er hat es aufgesägt und man kann buchstäblich das Innerste des Herzens sehen. Heike Endemann hat sich quasi auch chirurgisch betätigt – sie ging noch einen Schritt weiter und stopfte in einen herzförmigen Ausschnitt etliche Exemplare der Fachzeitschrift Cardiology um sie anschließend mit einer Säge zu formen. Über alle Herzen würde ich gerne etwas erzählen, aber ich glaube, dafür reicht unser Platz hier nicht aus. Am besten, jeder schaut sie sich persönlich an.

Stiftung KinderHerz: Was waren für Sie bisher die schönsten Momente bei der Aktion?

Regine Koch-Scheinpflug: Einer der schönsten Moment war, als mich Bettina Yagmur eines Morgens anrief und sagte: Ich brauche zwei!“ Und auch der Moment als Jan Peter Tripp zu den Filderbahnfreundenmöhringenn FFM sagte – „Da müsst ihr mitmachen!“ hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt. Die schönste Aufgabe aber war es, den Künstlern die Terracotta-Rohlinge zu liefern. Zu den allermeisten sind wir selbst hingefahren. Es gab immer einen Überraschungsmoment, als die Künstler die Kiste öffneten und dann ein so großes, starkes Herz in Empfang nahmen. Die Herzen sahen aber auch phantastisch aus in den Holzkisten, wirkten geradezu archaisch und wie ein Schatz. Dazu kam der Geruch der Holzwolle. Die Künstler waren sofort angetan und die meisten spätestens in diesem Moment froh und vollends überzeugt, an der Aktion teilzunehmen. Allein die Vorstellung eines kleinen Babyherzens, um das es bei der Aktion geht, hat sie gerührt, wenn sie das zehn Kilogramm schwere Terracottaherz in die Hände nahmen, das sie nun gestalten durften.

Ganz genau so schön war aber auch die Unterstützung unserer Freunde, allen voran Denise Moriz und Bettina Yagmur. Und die konstante Hilfe durch meinen Mann, unsere Tochter Valerie und meine Eltern. Nicht zu vergessen, die harmonische Zusammenarbeit mit dem Team der Stiftung KinderHerz. Bei der Suche nach Paten hatte ich großes Glück. TOPAS und Roxanne, das internationale Zauberpaar, das nun bald selbst ein Kind bekommt, fand so großen Gefallen an der Aktion, dass es den Kinderherzen nun spontan zur Seite steht. Auch der Kabarettist Ernst Mantel hat sein Herz für sie entdeckt. All dies sind Zeichen, wie sehr dieses Thema und die Aktion die Herzen berühren.

Stiftung KinderHerz: Bei all den schönen Erlebnissen: Sicher lief nicht immer alles nach Plan. Gab es auch Probleme?

Regine Koch-Scheinpflug: Eigentlich nicht. Das Wetter bereitete uns die ein oder andere Sorge, denn die Herzen im Winter bei Schneestürmen in entlegene Dörfer etwa auf die Schwäbische Alb oder Ostalb zu fahren, war nicht immer einfach. Auch die Gluthitze im Sommer 2010 wird mir unvergesslich bleiben. Aber das waren nur kleine Hindernisse. Vielmehr erinnere ich mich mit Schmunzeln an die irritierten Blicke von Menschen um mich herum, wenn ich bei einem Telefonat am Handy fragte: „Wann kann ich Ihr Herz abholen?“ Oder wenn mir umgekehrt ausgerichtet wurde, es habe jemand angerufen, sein Herz sei fertig. Es könne abgeholt werden.

Stiftung KinderHerz: Wissen Sie schon von Interessenten, die den kleinen Herzpatienten helfen und dafür ein Kunstherz als Dauerleihgabe haben möchten?

Regine Koch-Scheinpflug: Es gibt einige, die ihr Herz bereits an dieses oder jenes Exemplar verloren haben. Ich wünsche mir, dass sie sich an diese Liebe auf den ersten Blick auch erinnern. Das war ja doch das Ziel der Aktion. Ich freue mich schon sehr auf die Ausstellungen, bei denen die Kunstherzen wunderschöne Symbole und Sinnbilder für die Kinder sein werden. Das Tolle an der Aktion ist doch, dass jeder helfen und gleichzeitig etwas von der Aktion haben kann; auch diejenigen, die es sich nicht leisten können, durch eine große Spende oder dauerhaftes Engagement ein Herz als Dauerleihgabe zu erhalten. So kann sich zum Beispiel jeder eine Box mit den KunstHerz-Karten kaufen. Man kann also sein Herz im Großen und im Kleinen verlieren. Das ist außergewöhnlich und macht diese Aktion zu einer herzlichen Begegnung!