Aufbau eines Zentrums für Pulmonale Hypertonie

Projektleiter Prof. Dr. Georg Hansmann
Projektleiter Prof. Dr. Georg Hansmann

 

Viele Kinder mit einem angeborenen Herzfehler leiden an einer sogenannten Pulmonalen Hypertonie („Lungenhochdruck“). Diese Erkrankung hat eine sehr schlechte Prognose: 30-50% der kleinen Patienten sterben innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose. Hinsichtlich der Diagnose und Therapie von Kindern mit Lungenhochdruck besteht in Deutschland bisher eine Versorgungslücke, die nur durch hochspezialisierte Zentren mit entsprechender Expertise, Ressourcen und Vernetzung (Multizenter-Studien) geschlossen werden kann.

Biomarker helfen bei klinischen Therapieentscheidungen
Um die Therapie für erkrankte Kinder zu verbessern, wollen die Spezialisten um Projektleiter Prof. Dr. Georg Hansmann neuartige Biomarker bestimmen und mit bereits bekannten Krankheitsmerkmalen, den zirkulierenden Endothelzellen, vergleichen. Dafür verwenden die Ärzte ein spezielles 3D-Gerät, welches für die Bestimmung der Marker nur kleine Blutmengen benötigt. Dadurch profitieren vor allem Kinder, die sich vor der Blutabnahme fürchten oder bei denen diese aus medizinischen Gründen problematisch sein kann.

Vernetzung zur besseren Versorgung
Das Forschungszentrum mit eigener Spezialambulanz soll international vernetzt werden. Durch Wissensaustausch und die Durchführung von Multizenter-Studien soll die Lebensqualität und Lebensprognose von Kindern mit Lungenhochdruck entscheidend verbessert werden.

Für den Aufbau des interdisziplinären „Zentrum für Pulmonale Hypertonie im Kindesalter“ werden insgesamt 211.000 Euro benötigt. Spenden Sie jetzt, um den Spezialisten in Hannover ihre richtungsweisende Forschung zu ermöglichen, die für viele Herzkinder lebenswichtig ist.

 

Zur Vertiefung des Themas finden Sie hier weiterführende Fachtexte: