HoMo Sapiens/COPRA II

Zwillingsschwester Marta mit Mutter, Moritz mit Vater, Herzkind Milla mit Dr. Breymann

System zur medizinischen Untersuchung herzkranker Kinder - sicher von zu Hause aus

Fast genauso schlimm wie eine Herzoperation ist die Situation vor, zwischen und auch nach den Eingriffen. Die Kinder müssen zur Überwachung im Krankenhaus und damit von ihren Eltern getrennt bleiben. Das Home Monitoring System (HoMo Sapiens/COPRA II) wird diese Strapaze für viele herzkranke Kinder und ihre Familien erheblich reduzieren.

Denn durch HoMo Sapiens/COPRA II können die kleinen Herzpatienten zuverlässig medizinisch überwacht werden – und das ganz bequem von zu Hause aus. Das System verbessert die Sicherheit der Kinder und gibt der ganzen Familie die Gewissheit, auch im privaten Umfeld nicht auf sich allein gestellt zu sein.

HoMo Sapiens/COPRA II beinhaltet eine elektronische Vermittlungsstelle. Diese übermittelt fälschungssicher von Eltern leicht zu erhebende Daten – wie Blutdruck oder Körpertemperatur – gezielt und schnell an die Ärzte. Dies geschieht in der Regel via Internet.  

HoMo Sapiens/COPRA II arbeitet mit einer individuell einstellbaren Grenze, auf deren Grundlage eine automatische Benachrichtigung ausgelöst wird. Im Falle von starken Komplikationen sendet das System einen Notruf an die Klinik, bei leichten Auffälligkeiten z.B. eine SMS. Dadurch wird der Mediziner nicht nur zuverlässig und umgehend, sondern auch gezielt informiert.

Bei der Präsentation des Projekts in Hannover schilderte die Mutter der drei Monate jungen Milla ihre Erfahrungen: „Am Tag vor der Operation musste ich mit Milla in die MHH zur Echokardiographie, zum EKG, Wiegen und Messen. Diese langwierigen Untersuchungen waren nicht nur für unsere kleine Tochter belastend, sondern auch für uns. Ich habe andere Eltern gesehen, die ebenfalls sehr mitgenommen waren. Natürlich strahlt dies auf die kleinen Babys aus. Wenn ich mir vorstelle, dass die Eltern in Zukunft hoffentlich einen Teil der Untersuchungen – sei es vor oder nach der OP – von zu Hause aus durchführen können, wäre dies eine enorme Erleichterung für die Kinder und die ganze Familie."

Die Gesamtkosten für dieses wichtige Förderprojekt betragen etwa 300.000 Euro. Bitte helfen Sie den kleinen Patienten!

Sat. 1 berichtet (Quelle: 17:30 SAT.1 REGIONAL)

NDR 1 Niedersachsen berichtet:

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