Spiroergometrische Untersuchungen bei Kindern mit Lungenhochdruck

Dr. Apitz untersucht Herzkind Samantha
Dr. Apitz untersucht Herzkind Samantha
Lungenhochdruck ist nicht heilbar
Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie) ist eine seltene Erkrankung mit einer Krankheitshäufigkeit von etwa 15 Fällen pro 1 Million Einwohner. Viele Kinder mit angeborenem Herzfehler wie unser Herzkind Samantha leiden unter dieser lebensgefährlichen Krankheit. Lungenhochdruck führt zu einer verringerten Leistungsfähigkeit und bei geringster Anstrengung zur Atemnot. Eine dauerhafte Heilung ist derzeit nicht möglich. Die wichtigsten Ziele der medikamentösen Behandlung sind die Drucksenkung in der Lunge und die Verbesserung der Sauerstoffversorgung.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass ein kontrolliertes Trainingsprogramm bei Patienten mit Mukoviszidose und bei Patienten mit Pulmonaler Hypertonie zu einer Verbesserung der Lebensqualität und Überlebensprognose führen kann. Untersuchungen bei Kindern mit Pulmonaler Hypertonie sind bisher noch nicht durchgeführt worden. Voraussetzung für die Etablierung eines persönlichen Trainingsprogramms ist die Bestimmung der individuellen Belastbarkeit der Kinder.

Kontrolliertes Trainingsprogramm kann zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen

Die Bestimmung dieser Leistungsschwelle ist mit Hilfe der Spiroergometrie möglich. Diese nichtinvasive Belastungsuntersuchung kann eine bestehende Leistungslimitierung objektivieren und gleichzeitig Hinweise  auf deren Ursache geben. Dabei bewegt sich der Patient während der Untersuchung auf einem Laufband. Er atmet über ein Mundstück, so dass Menge und Zusammensetzung der ein- und ausgeatmeten Luft analysiert werden können. Zudem werden sämtliche Parameter einer konventionellen Ergometrie wie Intensität der Belastung, Herzfrequenz, Blutdruck erfasst.

Durch die Entwicklung eines individuellen Trainingsprogramms mithilfe der Spiroergometrie, sollen die Lebensqualität und die Überlebensprognose von Kindern mit pulmonaler Hypertonie verbessert werden.

Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 186.000 Euro. Spenden Sie jetzt!