Sportattest für herzkranke Kinder

Herzkind Nico und Prof. Brockmeier beim Kinderbrückenlauf (© Karlpeter Schickendantz)

Soviel Sport wie möglich auch für herzkranke Kinder, denn „Sport macht stark“ - das ist kurz zusammengefasst das Ergebnis der Studien mit herzkranken Kindern an der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Defizite in der psychosozialen und psychomotorischen Entwicklung entstehen vor allem durch Bewegungsmangel. Dieser Mangel entsteht im Wesentlichen durch die Unkenntnis bei Eltern, Lehrern und behandelnden Ärzten über die körperliche Belastbarkeit der herzkranken Patienten.

Das Programm „Sportattest“ soll dem entgegenwirken. Es wurde in der Arbeitsgemeinschaft „Psychosoziale Belange und Rehabilitation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern“ (PS-AG) in der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische Kardiologie entwickelt und mit der Arbeitsgemeinschaft „Belastungsuntersuchungen“ abgesprochen. Die behandelnden Kinderkardiologen sollen durch das Sportattest in der Lage sein, für jedes Kind unter geringem Zeitaufwand eine ausführliche Beurteilung der Sporttauglichkeit abzugeben. Die Eltern, Lehrer und behandelnden Ärzte können dann auf Basis des Sportattests mit einem Blick erkennen, wie belastbar der Körper des Kindes ist.

Das Programm wurde professionell ausgearbeitet von Udo Woitek, der unsere Arbeit ehrenamtlich unterstützt. An der Realisierung des Programms mitgewirkt haben auch die Studenten Simon Sticker und Sebastian Tarcan - ihnen herzlichen Dank. Hier können Sie die entsprechenden Dokumente herunterladen: