Oldtimer ist einsatzbereit - Weichen für die Bavaria Historic 2018 sind gestellt

Der BMW 1800 von Peter N. Enders (m., Geschäftsführer Autohaus Fulda Krah & Enders) geht zeitweise an die Stiftung KinderHerz und Vortsnds Stiftungsvorstand Sylvia Paul über. Kfz-Meister Heinz Becker brachte den Oldtimer auf Vordermann
Der BMW 1800 von Peter N. Enders (m., Geschäftsführer Autohaus Fulda Krah & Enders) geht zeitweise an die Stiftung KinderHerz um Vorstand Sylvia Paul über. Kfz-Meister Heinz Becker brachte den Oldtimer für die Rallye auf Vordermann

Der 53 Jahre alte BMW 1800 leistet immer noch Großes für kleine Herzpatienten. Vom 31. Mai bis 2. Juni 2018 nimmt der Oldtimer erneut mit der Stiftung KinderHerz an der ADAC Bavaria Historic teil. Das Fahrzeug, das sich im Besitz des Autohauses Krah & Enders in Fulda befindet, geht bei dem Top-Event der Oldtimerszene seit 2015 an den Start, um die Kinderherz-Forschung in den Fokus zu rücken.

Peter N. Enders, Geschäftsführer des Autohauses, hat die Fahrzeugschlüssel nun offiziell an Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung KinderHerz, übergeben. Bei der Rallye im bayrischen Voralpenland werden jedoch SKH Prinz Leopold von Bayern und KinderHerz-Botschafterin Lili Reisenbichler am Steuer sitzen (Foto unten). Es kommt zu einem Wiedersehen, denn das Fahrer-Duo der Stiftung kennt und schätzt den BMW bereits von vorhergenden Rallyeteilnahmen.   

tl_files/contentbilder/Aktionen unserer Partner/Bayern/Bavaria-Historic_Lili Reisenbchler und Prinz Leopold.jpgDer BMW 1800 ist ein Modell der sogenannten „Neuen Klasse“. Damit gehörte er zur ersten Mittelklasse-Baureihe, die der süddeutsche Autohersteller in den frühen Sechzigern auf den Markt brachte. Heinz Becker, KFZ-Meister im Ruhestand, richtet den 90 PS starken Rennwagen für die Stiftung mit viel Liebe zum Detail her. Die Erstzulassung liegt fast genau 53 Jahre zurück, am 28.04.1965. Das Autohaus Krah & Enders erstand den BMW 1800 im Rahmen eines Firmenjubiläums. Peter N. Enders liegt es am Herzen, den Wagen für den guten Zweck einzusetzen. Der Kontakt zur Stiftung kam über die Firma Tewi in Fulda zustande, mit deren Inhabern um Geschäftsführer Christian Wighardt die Familie Enders befreundet. Wighardts Tochter hatte vor zehn Jahren selbst eine schwere Herzerkrankung.

Sylvia Paul ist dankbar für die treue Unterstützung des Autohauses: „Ein wesentlicher Teil der Stiftungsarbeit ist es, die Öffentlichkeit über die schwierige Situation der Herzkinder und ihrer Familien zu informieren. Das gelingt insbesondere durch starke Partner an unserer Seite.“

Der ADAC Südbayern erwartet wieder über 3000 Oldtimer und 15.000 Besucher. Foto: ADAC Südbayern e.V.
Der ADAC Südbayern erwartet wieder über 3.000 Oldtimer und 15.000 Besucher. Foto: ADAC Südbayern e.V.

Prinz Leopold von Bayern führt das Fahrerfeld der 31. ADAC Bavaria Historic an. Auf der 600 Kilometer langen Wegstrecke haben die 75 Teams rund 25 Wertungsprüfungen zu bewältigen. „Damit auch ganz alte und wenig stark motorisierte Fahrzeuge die Strecke gut bewältigen können, wurde vor drei Jahren das Konzept geändert – hin zu einer touristischen Ausfahrt mit Gleichmäßigkeitsprüfungen“, erklärt Sport- und Tourenleiter Fritz Schadeck.

Die Rallye findet im Rahmen des Maxlrainer Oldie Feelings statt. Vor der Schlosskulisse werden über 3000 Oldtimer und 15.000 Besucher erwartet. Der ADAC Südbayern plant wieder mehrere große Themenparks auf der Schlosswiese. Die Bayerische Verkehrsministerin Ilse Aigner ist als Schirmherrin aktiv dabei – als Co-Pilotin von ADAC Präsident Dr. August Markl.

Das Maxlrainer Oldie Feeling und die ADAC Bavaria Historic sind eingebettet in das Bayerische OldtimerFestival der Aib-Kur Bad Aibling. Weitere Informationen finden Sie hier.