Benefizlauf in Aidhausen

Startschuss für den Schülerlauf. Erwachsene Teilnehmer reisten sogar aus Rosenheim und Hoyerswerda an.

Die kleine Milena war für viele Läufer am ersten Novemberwochenende der Anlass, sich auf den Weg nach Aidhausen zu machen. Das mit einem Herzfehler geborene Mädchen wartet auf eine Spenderherz. Mit dem „Ottmar-Schneider-Gedächtnislauf“ hat der TSV Aidhausen eine Benefizveranstaltung ins Leben gerufen, die Herzkindern wie Milena neue Hoffnung schenkt. Die Startgelder kommen über die Stiftung KinderHerz der Forschung zugute. Der Lauf fand zum dritten Mal statt. Rund 200 Teilnehmer aus den angrenzenden Landkreisen und darüber hinaus schlossen sich an.

„Es ist unsere Riesenhoffnung, dass die Forschung vorangeht. Wir sind darauf angewiesen“, sagt Milenas Mutter Katja Günther gegenüber der Main-Post. Der Zuspruch der vielen Menschen tue einfach gut und gebe neue Kraft während der zermürbenden Wartezeit. „Wir wollen erreichen, dass Kinder mit angeborenem Herzfehler unbeschwert aufwachsen und ihre Träume verwirklichen können - in einem Alltag ohne Ängste und Sorgen," erklärt Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung KinderHerz.

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Bambini, betagte Laufveteranen, Aidhausens Bürgermeister Dieter Möhring und sogar ein Feuerwehrmann in Atemschutzmontur nahmen es mit der Strecke auf, getragen von einer familiären Atmosphäre und vielen freiwilligen Helfern im Hintergrund. Mehrere Firmen unterstützen den Lauf mit Sachspenden für die Teilnehmer. Herzlichen Dank!

 

(Fotos: Gudrun Klopf)

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Familie Günther mit Herzkind Milena, die die Veranstaltung aus dem Kinderwagen mitverfolgte. Sylvia Paul (l.), Vorstand der Stiftung KinderHerz, lobte das Engagement der vielen freiwilligen Helfer.