Für ein Abenteur und die Herzkinder: Team "Vier Linke Hände" kehrt nach 8.400 Kilometern heim

Nach 8.400 km sind Ric, Laurin und ihr Bulli unbeschadet und erschöpft wieder in Hamburg angekommen
Nach 8.400 km sind Ric (r.), Laurin und ihr Bulli unbeschadet und erschöpft wieder in Hamburg angekommen.

Sie wuschen sich in dänischen Eisseen, durchquerten die kargen Hochebenen Norwegens, campierten in Finnland am Lagerfeuer und bewiesen am russischen Grenzübergang stundenlang Geduld. Auf ihrer Abenteuer-Tour rund um die Ostsee haben die beiden Studenten Lukas-Laurin Sachße und Ric Winkler 8.400 Kilometer mit ihrem Bulli zurückgelegt. Der Grund ihrer 16-tägigen Reise durch zehn Länder war ihnen eine echte Herzensangelegenheit: Im Rahmen des „Baltic-Sea-Circle“ 2017 sammelten die beiden studierten Offiziere Spenden für die Stiftung KinderHerz. Über 5.000 Euro!

Der Baltic Sea Circle führte sie bis zum Nordkap. Es ist die nördlichste Rallye überhaupt. Für alle Teilnehmer geht es stets auch darum, möglichst viele Spendengelder für Menschen zu sammeln, welche dringend Unterstützung benötigen. Diese kommen teils Projekten zugute, welche der Veranstalter unterstützt und teils Projekten, die von den Teams ausgesucht werden. Insgesamt rund 4.00.000 € konnten 2017 „verteilt“ werden.

Ric Winkler und Laurin Sachße hatten sich als Team „Vier Linke Hände“ (www.vier-linke-haende.com) für die Unterstützung des Hamburger Forschungsprojekts „Entwicklung einer bioartifiziellen Herzkammer“ entschieden, welches von der Stiftung KinderHerz am Kinderherz-Zentrum am UKE gefördert wird. Aufmerksam wurden die Studenten auf die Herzkinder durch ihren Sponsor LVM Versicherungsagentur Barsbüttel. 

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Charakteristisch für den Baltic Sea Circle ist, dass die Strecke mit mindestens 20 Jahre alten „Youngtimern“ gefahren werden muss. Die Rallye startete am 17. Juni im Herzen von Hamburg. Der Rallye-Kodex verbietet den Gebrauch von GPS und Autobahn. "Wir haben uns aber nicht verfahren", sagt Lukas-Laurin.

Norwegen hat die beiden Abenteurer landschaftlich am meisten beeindruckt - mit seinen Fjorden, den schroffen Bergen und geschwungenen Straßen. Anstrengend waren vor allem die Tag- und Nachtfahrten auf dem Weg von eher tristen Murmansk nach St. Petersburg. "1.400 Kilometer mit 80 km/h über kaputte Landstraßen. Und wir haben unterwegs lediglich drei Dörfer gesehen", erzählen sie. Die russische Metropole und ihr Nachtleben entschädigte jedoch für die beschwerliche Anfahrt. Auch die estische Hauptstadt Tallin sei einen zweiten Besuch mit etwas weniger Zeitdruck wert. Denn am 2. Juli mussten "Vier Linke Hände" wieder pünktlich über Usedom in Hamburg ankommen.

"Von den Einheimischen wurde unser Unterfangen für den guten Zweck überall als tolle Sache aufgenommen", sagt Lukas-Laurin. Das Ergebnis ihrer Aktion für die Herzkinder ist über die Spendenplattform betterplace per Klick zu sehen. Auch nach ihrer Rückkehr kann das Spendenkonto noch genutzt werden.

Vielen Dank an Ric und Laurin sowie an alle Unterstützer dieser spannenden Aktion!