3 Fragen an unsere Kinderherz-Spezialisten

Tag für Tag kämpfen Sie für herzkranke Kinder. Helden des Alltags für unsere Herzkinder. Sie betreuen ihre Patienten tagtäglich mit viel Know-how und sehr viel Hingabe. Die Herausforderung ist groß, jeden Tag aufs Neue. Dank jahrelanger Erfahrung, viel wissenschaftlicher Forschungsarbeit und innovativer Technik bekommen viele kleine Herzpatienten erst die Chance auf eine Kindheit.

Die Stiftung KinderHerz unterstützt die Kinderherz-Zentren, die Forschungsprojekte und pflegt ein großes Netzwerk an Experten für einen regen Wissensaustausch. Nachfolgend lesen Sie kurze Statements unserer Spezialisten aus den Kinderherz-Zentren, aus Wissenschaft und Forschung, aus allen relevanten Themenbereichen. Aktuell greifen wir das Thema Corona auf. Lesen Sie selbst.

  

3 Fragen an Dipl.-Psych. Benedikta Enste

Dipl.-Psych. Benedikta Enste, Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche beantwortet heute 3 Fragen.

SKH: Ein zehnjähriger Junge macht sich Sorgen, seinen kleinen Bruder mit Corona anzustecken. Was raten Sie dem Kind?

 Geschwister von Kindern mit schweren Erkrankungen sind bereits in einer besonderen Situation. Sie wachsen mit der Sorge der Eltern um die Gesundheit des Bruders, der Schwester auf, erleben sich nicht selten im Schatten stehend und sind manchmal eifersüchtig auf die elterliche Zuwendung und Fürsorge für das `Herzkind´. Dies löst Schuldgefühle aus, gerade weil die Kinder sich auch selbst Sorgen um den erkrankten Bruder machen. Covid-19 verschärft die psychische Belastung für diese Geschwisterkinder noch und stellt insbesondere die Eltern vor weitere Herausforderungen. 


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3 Fragen an Prof. Thomas Mir

Heute beantwortet uns Herr Prof. Dr. Thomas Mir 3 Fragen zum Thema Corona. Er ist Professor in der Kinder und Jugendmedizin / Kinderkardiologie - UKE Hamburg.  

SKH: Meine Tochter hat ja mehrere VSD, was muss ich noch beachten außer den Hygiene Regeln, wenn die Schule wieder anfängt?

Ohne ausreichende Datenlage kann diese Frage leider auch nicht seriös beantwortet werden. Umso dankbarer können wir über die Unterstützung der Stiftung KinderHerz sein. Das wir hoffen können, dass diese großzügige Förderung dazu führt, dass wir bald schon diese vollkommen berechtigte Frage ausreichend beantworten können um die Familien unserer Herzkinder endlich umfassend beraten zu können.

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3 Fragen an Fr. Dr. Renk und Prof. Dr. Hofbeck

Unsere Fragen beantworten heute Frau Dr. Hanna Renk, Fachärztin für Kinderheilkunde, Infektiologie und Intensivmedizin und Prof. Dr. Michael Hofbeck, Ärztlicher Direktor und Ordinarius der Kinderkardiologie, Pulmologie, Intensivmedizin am DHZ in Tübingen.

SHK: Dürfen Sie etwas darüber sagen, wie viele Corona-Patienten Sie in Tübingen haben? Und sind auch Herzkinder betroffen? Wenn nein, wie sind Sie in der Klinik auf evtl. Corona-Fälle vorbereitet?

Glücklicherweise sind bei uns in Tübingen bislang nur wenige Kinder positiv auf Coronavirus getestet worden. Bislang mussten deshalb auch nur wenige Kinder stationär deswegen behandelt werden. Von unseren Herzkindern war bislang nur ein Patient betroffen, der aber glücklicherweise eine milde Verlaufsform hatte und nur stationär überwacht werden musste.

Wir haben uns aber an der Klinik darauf vorbereitet, dass Kinder stationär behandelt werden müssen. Wir haben eine spezielle Station für Infektkinder eingerichtet, auf der Kinder auch isoliert werden können, bis die Diagnose eindeutig geklärt ist. Auch auf unserer Intensivstation könnten wir Kinder mit COVID 19 Infektion unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen behandeln.

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3 Fragen an Prof. Gunter Kerst

Cordula Mahr, Stiftung KinderHerz im Gespräch mit Prof. Gunter Kerst, Klinikdirektor der Kinderkardiologie in Aachen. Zum Zeitpunkt des Interviews gab es keinen kleinen Corona-Patienten auf der Station der Kinderkardiologie Aachen.

 

SKH: Herr Prof. Kerst, Danke, dass Sie mit uns sprechen und sich trotz Corona Zeit nehmen, die Spenden der Stiftung KinderHerz persönlich entgegenzunehmen. Was bedeutet Ihnen das?

Kerst: Es ist gut zu sehen, wie gerade in so schwierigen Zeiten die Menschen zusammenhalten. Durch die Unterstützung der Stiftung KinderHerz für die Herzkinder, aber auch für die Ärzte und das Pflegepersonal zeigt sich eine Solidarität, die einfach großartig ist. Diese Gemeinschaft, die trotz Kontaktverbot, virtuell zusammenrückt und gemeinsam an einem Strang zieht. Das macht Mut und stärkt uns den Rücken.

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