Durch das Herz Europas

Zugunsten der Herzkinder fuhren Marc von der Gronden (l.) und Phillip Schneider als Team "Marphillus" von München über Spanien bis fast nach Amsterdam.
Zugunsten der Herzkinder fuhren Marc von der Gronden (l.) und Phillip Schneider als Team "Marphillus" von München über Spanien bis fast nach Amsterdam.

Mit einem Herzfehler ins Leben starten - das zieht ein extremes Auf und Ab mit sich. Eben noch das Wunder der Geburt, plötzlich hängt das Leben am seidenen Faden, das die Ärzte dann doch in vielen Fälle retten können. Es ist das viel zitierte Wechselbad der Gefühle für Eltern und Kinder. Eine Zeit der Extreme.

Viele Extreme und Kontraste haben Phillip von der Gronden und Marc Schneider ebenfalls erlebt, wenngleich keine lebensbedrohlichen. Bei der European 5000 Rallye haben die beiden Motorsport-Freunde symbolisch mit den Herzkinder Berge erklomme und Talsohlen durchquert. Sie haben Temperaturschwankungen von -5 bis +35 Grad ausgehalten und sich Wege durch acht Länder im Herzen Europas gesucht. Kurz vor der Ziellinie in den Niederlanden streikte jedoch leider die Technik ihres Gefährts.

Bei dieser Rallye tritt jedes Team sein Abenteuer für einen guten Zweck an. Das ist Teil des Rallye-Codex. Der auserwählte Charity-Partner von Marc und Phillip ist die Stiftung KinderHerz Deutschland. Sie sammeln über die Plattform betterplace noch immer Spenden für unser Kinderherz-Projekt am Universitären Herzzentrum Eppendorf in Hamburg. Mit bislang 3000 Euro helfen sie bei der Entwicklung einer bioartifiziellen Herzkammer für Kinder mit angeborenem Herzfehler mit.

tl_files/contentbilder/Aktionen unserer Partner/Hamburg/Marphillus Start, hinten Herz, web.jpgMit Karte und Kompass statt mit GPS und Navi mussten Marc und Phillip ihren tausende Kilometer lange Roadtrip abseits der Autobahnen bewältigen. Zwölf Tage haben die Rallye-Teams dafür Zeit. Ihre Fahrzeuge müssen mindestens 20 Jahre alt sein. Die Route: Von München nach Österreich, durch Italien, Frankreich, Monaco, Andorra, Spanien und Belgien. Zielpunkt wäre Amsterdam in den Niederlanden gewesen.