66 Nussknacker

v.l.: Maria Sepke (Wiss. Mitarbeiterin), Prof. Wolfgang Albert, Beatrix Reisenauer (Geschäftsleiterin der Sack Fachmedien Standorte), Sylvia Paul (Vorstand Stiftung KinderHerz) und Psychologin Rajana Kersten.
V.l.: Maria Sepke (Wiss. Mitarbeiterin), Prof. Wolfgang Albert, Beatrix Reisenauer (Geschäftsleiterin der Sack Fachmedien Standorte), Sylvia Paul (Vorstand Stiftung KinderHerz) und Psychologin Rajana Kersten.

66-mal knackte die Schale, jedes Mal auf eine andere Weise. Sack Fachmedien hat nach ungewöhnlichen Methoden zum Nussknacken gefragt und 66 kreative Fotos zur Antwort erhalten. Für jedes eingesendete Motiv spendete das Unternehmen 50 Euro an die Stiftung KinderHerz. So kam ein wortsinnig "knackiger" Betrag in Höhe von 3.300 Euro zustande, den Beatrix Reisenauer für Sack Fachmedien am Deutschen Herzzentrum Berlin an dei Stiftung übergab.

Aber damit nicht genug. Sack Fachmedien rundete den Betrag zunächst auf 3.500 Euro auf. Aus den neun bundesweit verteilten Fachbuchhandlungen sowie aus der Zentrale in Köln kamen weitere 440,05 Euro hinzu, gesammelt in den Spendenboxen der Stiftung.

Die Spende begünstigt ein besonderes Projekt am Deutschen Herzzentrum Berlin. Es fokussiert sich auf die Eltern und stationären Pfleger schwer herzkranker Kinder. Die langen, aber notwendigen Aufenthalte in der Klinik belasten nicht nur die kleinen Patienten. Auch ihre Mütter, Väter und Betreuer stehen dadurch vor psychischen Herausforderungen. Manche warten viele Monate weit entfernt von ihrem Zuhause auf ein Spenderherz für ihre Sprösslinge. Andere Eltern müssen sich zum Beispiel parallel um Geschwisterkinder kümmern. Das kann schnell überfordern.

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Durch die gemeinsame Betreuung der Herzkinder entstehen oft intensive Beziehungen mit dem Pflegepersonal - positive wie konfliktreiche. Die Studie von Prof. Dr. Dipl.-Psych. Wolfgang Albert und seinem Team hinterfragt, was Eltern wie Pfleger emotional beschäftigt. Sie soll ein differenziertes Bild von den kritischen Belastungsbereichen zeichnen. Eine individualisierte kinderpsycholgische Betreuung und Unterstützung der Eltern für eine höhere Lebensqualität ist das Ziel.