Ostalbkreis: Simulationsbasiertes Notfalltraining

Fehler in der Notfallmedizin können lebensgefährlich sein. Selten entstehen diese durch mangelndes Fachwissen, vielmehr mangelt es den Akteuren an Erfahrung in der praktischen Umsetzung. Es gilt als erwiesen, dass simulationsbasiertes Notfalltraining dabei hilft, diese Anwendungsfehler zu minimieren und dadurch (Kinder-)Leben zu retten.

 

Projektort:
Ostalb-Klinikum Aalen und Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd

Zeitplan:
3 Jahre

Projektleitung:
Dr. Jochen Riedel

Fördervolumen:
in Vorbereitung

Simulationsbasiertes Notfalltraining:
Schulungs-Team Tom

Die Kliniken Ostalb betreiben selbst etwa zehn bodengebundene Notarztstandorte. Aufgrund der Entfernungssituation werden bei Notfällen - sofern ein überregionaler Helikoptereinsatz nicht möglich ist - grundsätzlich die eigenen Kliniken und Schockräume angefahren, auch bei Kindernotfällen. Mit einer Ausweitung des „simulationsbasierten Notfalltrainings" kann die Sicherheit der Notfallkinder, auch der Herzkinder, in einem Flächenlandkreis signifikant verbessert werden.

Als Teil der Kinder- und Jugendmedizin wurde ein Schulungsteam mit dem Namen „Team Tom“ gegründet. Dieses setzt sich aus erfahrenen Ärzten und Intensivschwestern zusammen und bietet schon jetzt ein turnusmäßiges Kindernotfallsimulationstraining in der Kinderklinik Aalen an.

„Wir freuen uns, mit diesem Projekt die Versorgungssituation bei Notfällen im Kindes- und Jugendalter zu verbessern.“

Dr. Jochen Riedel

Umsetzung des Notfalltrainings

Von einem simulationsbasierten Notfalltraining profitieren auch Kreißsaalabteilungen, Notfallaufnahmen aus Rettungsdienst und Notärzteschaft sowie externe Kliniken. Dem konnte man mit bisherigen personellen und apparativen Möglichkeiten nicht gerecht werden. Das aktuelle Schulungsteam „Team Tom“ soll nun um weitere engagierte Mitarbeiter aus Pflege- und Ärzteschaft schrittweise ergänzt werden. Die bestehenden Trainer bilden sich regelmäßig fort.

Das Schulungsteam "Team Tom" setzt sich aus Ärzten ...

... und erfahrenen Intensivschwestern zusammen

Regelmäßige Fortbildungen gehören zum Notfalltraining dazu

Die Versorgungssituation bei kinderkardiologischen Notfällen soll sich verbessern

Mehr Sicherheit bei kinderkardiologischen Notfällen

Ziel ist, die Versorgungssituation und das Management von Notfällen im Kindes- und Jugendalter zu verbessern. Das sorgt für mehr Sicherheit, auch im Umgang mit kinderkardiologischen Notfällen. Die Vernetzung innerhalb der Kliniken Ostalb, zu externen Kliniken sowie zu Notärzten und Rettungsdiensten wird fachübergreifend gesteigert - durch ein größeres Team und bessere technische Ausstattung. 

Nach Ablauf der beantragten Förderung soll das erweiterte, simulationsbasierte Notfalltraining fortgeführt werden.

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Roland Marzoch
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