Just for Coffee to the Island

Auf dem Fahrrad Gutes tun

Mehr Sicherheit beim Straßenfahren

Krüger ist geübter Radfahrer, auch in Gruppen mit anderen: In einem großen Fahrradgeschäft in Hamburg hat er über Jahre Radausfahrten organisiert und Radfahrern dabei gezeigt, wie man sicher und effizient auf der Straße unterwegs ist. Doch das war ihm irgendwann nicht mehr genug. „Ich wollte mehr Menschen dazu bringen, sich mit sich selbst, dem Radfahren und ihrer Rolle in der Gesellschaft zu befassen“, erklärt Krüger. „Das hat die Idee einer Spendenaktion für die Stiftung KinderHerz befeuert.“

Für einen Kaffee nach Föhr

Und so begann Krüger, sich aktiv für die Stiftung zu engagieren – mit einer Radtour, die nicht nur sportlich anspruchsvoll ist, sondern auch Gutes bewirkt. Die Idee zu dem Projekt mit dem Titel "Just for Coffee to the Island" entstand in Gesprächen mit Peter-Boy Weber. 2023 fand die erste große Ausfahrt von Hamburg zu dessen Café "Stattbar" auf Föhr statt. Rund 40 Teilnehmende legten dabei eine Strecke von insgesamt 200 Kilometern zurück, um auf der Insel eine gemeinsame Kaffeepause einzulegen.

Die Rückfahrt wurde von einem Busunternehmen organisiert, das Räder und Teilnehmende sicher zurückbrachte. Dank großzügiger Spenden aller Teilnehmenden sowie einigen Sponsoren kam eine beeindruckende Summe von 3.000 Euro für die Stiftung KinderHerz zusammen. 2024 fand die Tour erneut erfolgreich statt.

Gemeinschaft stiften und anderen helfen

Krüger betont, dass es ihm bei seinen Aktionen nicht allein um den sportlichen Erfolg geht, sondern vor allem darum, anderen zu helfen. Als Vater einer Tochter weiß er, wie wichtig es ist, Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. „Die Stiftung KinderHerz berührt mich, weil ihre Arbeit wirklich sichtbar und spürbar ist“, sagt er.

Er hofft, dass das Projekt „Just for Coffee to the Island“ in den kommenden Jahren noch größer wird. „Es ist die bei den Ausfahrten entstehende und wachsende Gemeinschaft, die mich besonders happy macht – und natürlich die Gewissheit, etwas Gutes für alle Beteiligten zu haben“, resümiert Krüger abschließend.