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Ready for Take-off: ESA-Astronaut und KinderHerz-Botschafter Matthias Maurer fliegt zur ISS.

Pressemitteilung Oktober 2021

Voraussichtlich am 31. Oktober ist es soweit: Matthias Maurer, Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Botschafter der Stiftung KinderHerz, startet seine Reise zur Internationalen Raumstation ISS. Im Weltall wird er im Rahmen seiner Mission „Cosmic Kiss“ viele Experimente durchführen, von denen vielleicht einige sogar die medizinische Kinderherzforschung vorantreiben werden.

Denn schon oft hat in den vergangenen Jahrzehnten Raumfahrttechnik Einzug in unseren Alltag gehalten. Viele technische und überaus praktische Anwendungen entstehen in der Raumfahrtforschung: Denken wir nur mal an einfache Gebrauchsgegenstände wie Rauchmelder, Klettverschlüsse, die Computermaus, Schaumstoff, kratzfeste Brillen, Akkuwerkzeuge und das Cerankochfeld. Aus der Medizin ist zum Beispiel die Herz-Lungen-Maschine nicht mehr wegzudenken.

Die Stiftung KinderHerz unterstützt und fördert medizinische Forschung, um herzkranken Kindern die gleichen Zukunftschancen zu bieten, wie ihre gesunden Freunde sie haben. Im Projekt "Höhenanpassung" wird in Kooperation mit der Sporthochschule Köln in der DLR-Forschungsanlage :envihab die Belastbarkeit von Fontan-Patienten untersucht, die bei Unternehmungen und Reisen oftmals eingeschränkt sind. Es wird erforscht, wie sich eine akute Höhenveränderung auf sie auswirkt, um langfristig Empfehlungen bei Höhenexposition machen zu können. Dass solche Studienergebnisse durchaus das Leben herzkranker Kinder verbessern können, haben vor einigen Jahren die NiTinol-Schirmchen bewiesen. Als die NASA ein Satelliten-Sonnensegel aus NiTinol entwickelt hatte, einem Metall, das sich an seine Form erinnert und diese bei einer bestimmten Temperatur wieder einnimmt, nutzte in den 1990er Jahren Prof. Kurt Amplatz diese Technologie, um mit einer NiTinol-Schirmprothese Löcher im Herzen kleiner Kinder ab dem zweiten Lebensmonat zu schließen. Und das so erfolgreich, dass die Kinder oft als geheilt entlassen werden konnten.

Doch das Potenzial medizinischer Forschung an diesem Projekt oder im All ist damit noch lange nicht erschöpft. So bleibt es spannend abzuwarten, welche Erkenntnisse Stiftung-KinderHerz-Botschafter Matthias Maurer aus seiner Arbeit in der Schwerelosigkeit der ISS für die Herzkinder gewinnt.

Mission KinderHerz: Matthias Maurer engagiert sich aus dem All für herzkranke Kinder.

Pressemitteilung Oktober 2021

Herzfehler schränken ein. Lange Flüge oder Bergsteigen stellen eine extreme Belastung dar. Ganz zu schweigen von Reisen ins All. Matthias Maurer, Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, unterstützt die Stiftung KinderHerz dabei, diese Probleme schon in Kindertagen anzugehen. Er im Weltall, die Stiftung auf der Erde – ein starkes Team.

Die Stiftung KinderHerz wird die kosmische Mission ihres neuen Botschafters mit vielen Aktionen und Projekten auf der Erde begleiten. Schon Ende Oktober dieses Jahres zünden die Triebwerke auf dem Weltraum-Bahnhof Cape Canaveral in den USA. Dann startet die neue Mission zur Internationalen Raumstation ISS. Mit an Bord: Der deutsche ESA-Astronaut Dr. Matthias Maurer als Botschafter der Stiftung KinderHerz.

Am Boden bleibt die Studie zur Höhenanpassung am Universitätsklinikum Bonn, die die Stiftung KinderHerz zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Sporthochschule in Köln begleitet. Dabei wird erforscht, ob Fontan-Patientinnen und Patienten ohne Sorge mit dem Flugzeug fliegen dürfen, oder sich, wie beim Bergsteigen oder Skifahren, problemlos in großer Höhe aufhalten können. Fontan-Patientinnen und Patienten haben nur eine Herzkammer und sind dadurch oft in ihrer Unternehmungs- und Reisetätigkeit eingeschränkt.

Matthias Maurer fliegt anlässlich seiner Mission „Cosmic Kiss“ das erste Mal zur ISS. Ein halbes Jahr lang soll der gebürtige Saarländer auf der Internationalen Raumstation leben und arbeiten. Er wird dabei nicht nur Experimente der Vorgänger-Missionen fortsetzen, die unter anderem sein deutscher ESA-Kollege Alexander Gerst begleitet hat. Der promovierte Werkstoffwissenschaftler möchte auf seiner Reise ins All auch eigene Akzente setzen. Dabei stehen Themen wie Nachhaltigkeit und Experimente zur Erforschnung neuer Materialien auf dem Programm.

Jedes Jahr kommen in Deutschland etwa 8.700 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler auf die Welt. Forschung ist die beste Medizin. Deshalb hat sich die Stiftung KinderHerz dazu entschlossen, medizinische Forschung zu unterstützen, die Fortschritte in der Behandlung und Therapie von Herzerkrankungen verspricht. Wissenschaft und Forschung sind unsere Leidenschaft. Darum ist Matthias Maurer für die Stiftung KinderHerz der ideale Botschafter. „Ich freue mich, dass ich im Rahmen meiner Mission einen Beitrag dazu leisten kann, die wichtige Botschaft der Stiftung KinderHerz zu fördern“, so Maurer nach seiner Ernennung.

Information zur Stiftung KinderHerz

Jedes Jahr kommen in Deutschland aktuell etwa 8.700 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Die Kinder nicht mitgezählt, die am Herzen erkranken. Trotz der hohen Zahl von erkrankten Kindern stehen die Betroffenen im Gesundheitswesen eher an der Seite als im Mittelpunkt des Interesses von Wissenschaft und Forschung. Zu komplex die Auswirkungen der Fehlbildungen und zu vielfältig die notwendigen Therapieansätze und benötigten medizinischen Ausstattungen. Die Stiftung KinderHerz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung und Behandlung von Kinderherzkrankheiten stetig voranzutreiben. Ihr Ziel ist es, mit ganzheitlichem Blick und fokussiertem Verständnis medizinische und technische Entwicklungen in der Praxis schnell und umfassend nutzbar zu machen, den Transfer von Forschung und Entwicklung in Klinik und Alltag der Betroffenen gezielt zu ermöglichen.

Die Stiftung versteht sich als Aufklärer und Sprachrohr für die Kinder mit Herzerkrankungen. Sie möchte Bewusstsein schaffen, Wissen vermitteln und sensibilisieren für eine große Gruppe Betroffener, die in der Öffentlichkeit eine zu leise Stimme haben. Dazu spricht sie auf Augenhöhe mit allen, die Möglichkeiten haben, die Situation aktiv zu verbessern. Sie bringt genau die Menschen an einen Tisch, die in einer Zusammenarbeit mehr für die Herzkinder bewegen können als alleine. Menschen, mit denen die Stiftung regelmäßig im Austausch steht sind beispielsweise Ideengeber, Umsetzer und Entscheider aus Medizin, Medien und Politik, aus Prävention, Diagnostik und Therapie, aus Sportorganisationen und Bildungsinstituten. Dadurch werden tatkräftige Aktionsbündnisse geschaffen, die sich mit gebündelter Energie für herzkranke Kinder einsetzen.

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Pressefotos

Portrait Sylvia Paul

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Pressefoto Matthias Maurer, ernennung zum Botschafter der Stiftung KinderHerz mit Felicitas von Wittgenstein-Lippe

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Jan Poerting
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