Familienorientierte Versorgung, die niemanden alleine lässt

Mehr Gesundheit für alle

Das wollen wir mit Ihrer Hilfe erreichen

Integrativ behandeln

Bei einer chronischen Erkrankung wie einem angeborenen Herzfehler kommen viele Aspekte zusammen. Daher müssen idealerweise auch mehrere Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen mitarbeiten – so wie in unserem Förderprojekt in Bad Oeynhausen.

Belastung abfangen

Die Angst um das Kind und die Ungewissheit über den Krankheitsverlauf beschäftigen auch die Eltern und Geschwister der kleinen Patienten. Sie müssen die Herzkinder unterstützen – haben aber natürlich selbst Sorgen und Ängste. Diese Belastung muss abgefangen werden.

Lernen und Spaß haben

Damit die Kleinen während der Therapie auch etwas lernen, stehen die Ärzte in Bad Oeynhausen mit ihren Schulen in engem Kontakt. Für ein wenig Freizeit im Krankenhaus kommen zudem unter anderem Therapiehunde vorbei.

Wo?
Krankenhausbetriebsgesellschaft Bad Oeynhausen
Charité – Universitätsmedizin Berlin

Wie lang?
2 Jahre

Wer?
Prof. Dr. Schubert

Welches Fördervolumen?
60.000 €

Psychologen bieten gemeinsam mit behandelnden Ärzten die notwendige Unterstützung

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Übrigens: Mit 90 Euro finanzieren Sie eine ganzheitliche Behandlungsstunde durch die zuständigen Ärzte und Betreuer.

Das haben wir vor

In Bad Oeynhausen fokussieren wir uns auf familienorientierte Versorgung (engl. „Family-Centered Care“, kurz FCC). Das bedeutet, dass wir für eine Studie die Familien der Herzkinder aktiv in medizinische Prozesse einbeziehen, ihre psychologische Situation erfassen und gemeinsam Lösungen für Probleme erarbeiten. Dieses Konzept wird in Deutschland bislang nur an wenigen Orten umgesetzt – und besonders selten in der Kinderherzmedizin. Die Studie begann an der Charité in Berlin und wird aktuell als Kooperationsstudie in Bad Oeynhausen fortgeführt.

Familienorientierte Behandlung bringt, wenn sie motiviert und mit den richtigen Beteiligten durchgeführt wird, viele Vorteile mit sich: Angst, Stress und Depressionen gehen auf allen Seiten zurück, die Heilungschancen steigen und mitunter müssen auch weniger Medikamente eingesetzt werden. All dies ist insbesondere bei den stark belasteten kleinen Patienten mit angeborenen Herzfehlern enorm wichtig, da es ihre Chancen steigert, in Zukunft ein langes und glückliches Leben zu führen.

Nicht nur die Familien, auch die Mitarbeiter der medizinischen Teams in Kliniken profitieren von dem erweiterten Ansatz bei der Versorgung. Weil unterschiedliche Kompetenzen von Ärzten, Psychologen und Schulverantwortlichen von Beginn an zusammengeführt werden, können alle ihre eigenen Stärken ausspielen und voneinander lernen. Dadurch wird die Mitarbeiterzufriedenheit enorm verbessert, was sich wiederum positiv auf das Wohlbefinden der kleinen Patienten auswirkt.

Das haben wir bereits erreicht

Die breit angelegte Studie hat bereits vielen Herzkinder und ihren Familien eine ganzheitliche Betreuung ermöglicht. Nach einem detaillierten Screeningprozess wurden 150 Familien ausgewählt. In einer ersten Feedbackrunde nach einigen Monaten wurde die Eltern dann über ihre Zufriedenheit befragt: Sie fühlen sich deutlich stärker eingebunden als zuvor. Zudem berichten sie von weniger Sorgen und Stress im Alltag sowie bei der Betreuung der Kinder während kritischer Behandlungsphasen.

Wer uns motiviert

Angeborene Herzerkrankungen sind eine große Belastung, nicht nur für die kleinen Patienten. Auch ihre Eltern und Geschwister leiden mit, wenn sie plötzlich wieder in die Klinik müssen oder eine Operation ansteht. Daher fragt sich Prof. Schubert tagtäglich: Wie können wir auch ihnen zur Seite stehen?

Zum Arztinterview

Stehen Sie den Herzkindern und ihren Eltern zur Seite

Mit ihrer Hilfe kommen Familien mit herzkranken Kindern besser durch schwere Zeiten. Spenden Sie jetzt!


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Sie wollen mehr über das Projekt erfahren?

Haben Sie noch weitere Fragen oder Anregungen zu unserem Projekt in Bad Oeynhausen? Dann schreiben Sie mir einfach eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir freuen immer uns über Feedback und Anregungen!

Roland Marzoch
Projektleitung Förderbereiche und Spenderkommunikation

Mit Ihrer Spende zum Erfolg: So setzen wir uns für herzkranke Kinder ein.

Um konkrete Erfolge in Kinderherz- und Notfallmedizin zu erreichen, fördern wir praxisnahe Forschungs- und Schulungsprojekte an renommierten Kliniken in Deutschland und Österreich. Die Förderung von Projekten ist von den Verantwortlichen bei der Stiftung KinderHerz zu beantragen. Anschließend werden sie bei uns intensiv geprüft, diskutiert und auch optimiert. Erst wenn alles stimmig ist, wird ein Antrag bewilligt.

Um sicherzustellen, dass die bewilligten Gelder sinnvoll genutzt werden, kontrollieren wir regelmäßig den Stand aller Förderprojekte. Dazu werden die Zwischenberichte der Verantwortlichen durch die Stiftung geprüft und die Projekte gemeinsam optimiert.

Medizinische Fachausdrücke sind nicht jedem geläufig. Daher achten wir darauf, unseren Spendern den aktuellen Projektstand auf unserer Website und in Newslettern auf verständliche Art und Weise zu vermitteln. So erhalten alle, die der Stiftung nahestehen und sie unterstützen, einen fundierten Einblick in die von ihnen ermöglichte Forschungsarbeit.

Bei allen geförderten Forschungsprojekten ist es essentiell, dass sie zeitgerecht und strukturiert abgeschlossen werden. Dafür sorgen wir mit einer genauen Schlussprüfung. Danach berichten wir darüber, wie das Projekt während der Laufzeit die Heilungschancen und die Lebensqualität herzkranker Kinder verbessert hat. Parallel werden Ergebnisse geeigneter Projekte als Artikel bei wissenschaftlichen Medien durch die Verantwortlichen eingereicht und auch oft veröffentlicht. Besteht das Potential zu einem Folgeprojekt, stimmen wir dessen Chancen eng mit ihnen ab und erarbeiten gemeinsam nachhaltige Lösungen für weitere Fördermöglichkeiten.

Kompaktinfos

Die Projektskizze „Familienorientierte Versorgung“ gibt Ihnen einen groben Überbllick über das Forschungsprojekt.

Wir finanzieren aktuell über 30 Projekte. Dieses Dokument liefert einen Überblick und Zahlen, Daten und Fakten über die Stiftung KinderHerz.