Die Menschen in der Ukraine brauchen Ihre Hilfe

Der KinderHerz-Nothilfefonds Ukraine

Tausende Menschen warten in der Ukraine auf dringend benötigte, zum Teil intensivmedizinische Versorgung. Darunter sind mehr als 50.000 Kinder mit angeborenen Herzerkrankungen, auch Neugeborene. Sie alle leiden unter der Zerstörung der medizinischen Infrastruktur. Darüber hinaus melden polnische Kinderherzzentren und Kinderkliniken überfüllte Stationen und bitten uns um schnelle Unterstützung. 

Hier setzt der Nothilfefonds Ukraine der Stiftung KinderHerz an: Hilfe dahin zu bringen, wo sie gebraucht wird. „Benötigt wird praktisch alles – von medizinischem Gerät bis zu Verbrauchsmaterial. Wir sind in ständigem Kontakt mit unseren Netzwerkpartnern in den betroffenen Gebieten, aber auch mit unseren Kinderherzspezialisten in Deutschland, die uns fachlich beraten”, so Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung. „Wir mobilisieren Kliniken und Unternehmen, die Material zur Verfügung stellen und beim Transport unkompliziert helfen.“

Der Lage in ukrainischen Krankenhäusern ist nach wie vor dramatisch. Unter schwersten Bedingungen werden dort hilfsbedürftige Neugeborene und Kinder versorgt. Sie helfen mit Ihrer Spende den Ärztinnen und Ärzten dabei, ihre alltäglichen Aufgaben besser bewältigen zu können.

Am 30.07.2023 ist Galyna Odnorog, Ärztliche Leiterin des Regionalen Kinderkrankenhauses in Kiew, im Alter von 61 Jahren verstorben.

Unsere Anteilnahme gilt allen Angehörigen.

So helfen wir den Menschen aus der Ukraine

Partnerschaftliche Hilfe vor Ort

Wir arbeiten intensiv an der Bereitstellung medizinischer Grundausstattung für Krankenhäuser in betroffenen Gebieten. Dazu gehören mobile Röntgen-, Ultraschall- und Beatmungsgeräte sowie Herzmonitore für Kinder. Die Liste des benötigten Materials ist lang und umfasst einen Gesamtwert von 1,6 Millionen Euro. 

Unterstützung polnischer Aufnahmekliniken

Gemeinsam mit der Herzchirurgin Katarzyna Januszewska leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Situation in den polnischen Aufnahmekliniken. Dank neuer Untersuchungsgeräte können am Memorial Health Institute in Łódź herzkranke Kinder aus den Krisengebieten untersucht und in Notlagen gezielt behandelt werden.

Chancen in der neuen Heimat fördern

Unterstützer der Stiftung KinderHerz bieten jungen Geflüchteten zudem die Möglichkeit zur beruflichen Orientierung in Deutschland – und zwar im Rahmen eines Praktikums. So können sich nach der Flucht schnell neue Perspektiven für die Zukunft ergeben. Weitere Informationen finden Sie hier: www.praktikanten-kinderherz.de

Bilder aus einer Kinderklinik in Kiew

Was in den Kliniken gebraucht wird, sind medizinische Geräte, blutstillende Medikamente, Verbandsmaterialien, ... eigentlich alles!

Dr. rer. nat. Olha Lapshyna, Ärztin mit Kontakten vor Ort

Hilfsgüter werden gesammelt, gelagert und für den Transport vorbereitet.

Viele Krankenhäuser sind zerstört.

Medizinische Ausstattung kommt genau da an, wo sie gebraucht wird.

Olena Kozhukhar musste mit ihrer 9-jährigen Tochter aus der Ukraine fliehen.

Olena Kozhukhar: Eine Mutter auf der Flucht teilt ihr Schicksal mit vielen anderen

Olena Kozhukhar ist Ukrainerin. Der Krieg zwang sie, ihre Heimat zu verlassen. Sie ist eine von vielen. 84 Prozent der Menschen, die aus der Ukraine fliehen und in Deutschland Schutz suchen, sind Frauen oder Kinder. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Die 33-jährige ist gelernte Krankenschwester und zusammen mit ihrer 9-jährigen Tochter Karina aus der ukrainischen Hafenstadt Odessa nach Deutschland gekommen. Zuflucht gefunden haben Mutter und Tochter in Lübeck.

Im Gespräch mit der Stiftung KinderHerz erzählt Olena Kozhukhar von den Nachrichten ehemaliger Kollegen, die verdeutlichen, wie wichtig die medizinische Versorgung betroffener Kliniken ist. „Die Lage vor Ort ist dramatisch“, sagt sie. „Ich habe noch bis zu unserer Flucht am 26. Februar auf der Intensivstation im regionalen Krankenhaus von Odessa gearbeitet. Ehemalige Kolleginnen und Kollegen schicken mir Nachrichten und erzählen mir, was bei ihnen passiert. Die Klinik versucht, das Leben verwundeter Soldaten zu retten. Dadurch bleiben weniger Zeit und Mittel für die Versorgung der bisherigen Patienten – zum Beispiel auf der Intensivstation. Ich lese ihre Nachrichten und muss weinen“, berichtet die junge Mutter sichtlich emotional.

Wie ihr ergeht es vielen Familien in diesen Tagen. Menschen, die die Ukraine nicht verlassen können, müssen vor Ort medizinisch versorgt werden. Helfen Sie uns, zu helfen!

Ja, ich möchte insbesondere den Kindern in der Ukraine helfen!

Mit meiner Spende unterstütze ich den KinderHerz-Nothilfefonds Ukraine für die vom Krieg betroffenen Menschen.


Jetzt spenden und helfen!