Sichere Operationen und bessere Nachsorge

Wie ein spezielles EEG-Gerät das Leben der Herzkinder schützt

Das wollen wir mit Ihrer Hilfe erreichen

Moderne Geräte finanzieren

Zeitgemäße Medizin braucht moderne Ausstattung. Für deren Finanzierung fehlt in vielen Kliniken allerdings oft das Budget. Wir setzen uns dafür ein, dass mehr technische Möglichkeiten bestehen, um unsere Herzkinder bestmöglich zu behandeln.

Hirnfunktionen überwachen

Bislang werden in Deutschland die Hirnfunktionen bei Kindern nach Herzoperationen nur selten überwacht. Dadurch ist wenig über die regelmäßig durch das belastete Gehirn ausgelösten Krampfanfälle bekannt. Dies soll die künftige Überwachung mit dem aEEG im Hamburg ändern.

Neue Diagnosewege erarbeiten

Das neue aEEG-Gerät wird den Fachleuten auf der Kinderintensivstation in Hamburg nicht nur bei der Früherkennung der gefährlichen Anfälle helfen. Auch die Diagnostik anderer Komplikationen kann durch das Gerät befördert werden.

Wo?
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Wie lang?
Einmalige Anschaffung

Wer?
Dr. med. Sebastian Harms
Dr. med. Daniel Biermann

Welches Fördervolumen?
27.891 €

Bessere Diagnostik und sicherere Nachsorge …

… werden mit einem aEEG-Überwachungsgerät möglich.

Schon 120 Euro helfen dabei, ein Herzkind eine Woche lang mit dem aEEG-Gerät zu überwachen.

Das haben wir vor

Bei Operationen an kleinen Herzen ist jede Aktion kritisch für den kindlichen Körper. Daher kann auch bei der Nachsorge nie zu viel überwacht werden. Alle Daten über den körperlichen Zustand helfen den Ärzten dabei, Diagnosen zu stellen und die passenden Folgebehandlungen einzuleiten. Daher haben wir es uns unter anderem zur Aufgabe gemacht, Kinderintensivstationen dabei zu helfen, sich zu moderniseren und diagnostisch breiter aufzustellen.

Mit dem neuen aEEG-Gerät können die Mediziner am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf künftig den neurologischen Zustand der Kinder genauestens im Blick behalten. Dadurch werden Komplikationen frühzeitig erkannt und behoben – was nicht nur die Überlebenschancen der kleinen Patienten verbessert, sondern auch ihre Lebensqualität deutlich erhöht. 

Mit dem erlangten Wissen aus den Hirnuntersuchungen mit dem aEEG-Gerät können bereits während der Operation am Herzen leidensverringende Maßnahmen für die Herzkinder ergriffen werden. Denn nach der schweren Operation im Koma können sie akute Verwirrungs- und Koordinationsstörungen entwickeln, die im schlimmsten Fall mit Halluzinationen und Unruhezuständen einhergehen. Wird die Gabe der nötigen Schmerzmedikamente gezielt früher verringert, stellen sich nicht so starke Beschwerden ein. Dadurch wird die kognitive Leistung der Kinder weniger geschwächt.

Mehr noch: Wird ihre neurologische Entwicklung nach der Operation weiter überwacht, lassen sich direkt Fördermaßnahmen einleiten, um ihre kognitiven Fähigkeiten zu stärken, sodass sie einige Jahre später auf dem gleichen schulischen Niveau sein können wie ihre gesunden Freunde.

Das haben wir bereits erreicht

Mit dem Start des Projekts wurde die Anschaffung eines aEEG-Gerätes für die Kinderintensivstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf für Januar 2024 beschlossen. Im nächsten Schritt werden alle Beteiligten zusammenkommen und planen, wie das Gerät effektiv im Klinikalltag eingesetzt werden kann und welche Möglichkeiten für die Diagnostik und die Therapie dadurch konkret möglich werden.

Jede Spende hilft

Kinderkliniken in ganz Deutschland brauchen moderne Untersuchungsgeräte, um für noch bessere Behandlungen zu sorgen. Helfen Sie mit und spenden Sie jetzt!


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Haben Sie noch weitere Fragen oder Anregungen zu unserem aEEG-Projekt in Hamburg? Dann schreiben Sie mir einfach eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir freuen immer uns über Feedback und Anregungen!

Roland Marzoch
Projektleitung Förderbereiche und Spenderkommunikation

Mit Ihrer Spende zum Erfolg: So setzen wir uns für herzkranke Kinder ein.

Um konkrete Erfolge in Kinderherz- und Notfallmedizin zu erreichen, fördern wir praxisnahe Forschungs- und Schulungsprojekte an renommierten Kliniken in Deutschland und Österreich. Die Förderung von Projekten ist von den Verantwortlichen bei der Stiftung KinderHerz zu beantragen. Anschließend werden sie bei uns intensiv geprüft, diskutiert und auch optimiert. Erst wenn alles stimmig ist, wird ein Antrag bewilligt.

Um sicherzustellen, dass die bewilligten Gelder sinnvoll genutzt werden, kontrollieren wir regelmäßig den Stand aller Förderprojekte. Dazu werden die Zwischenberichte der Verantwortlichen durch die Stiftung geprüft und die Projekte gemeinsam optimiert.

Medizinische Fachausdrücke sind nicht jedem geläufig. Daher achten wir darauf, unseren Spendern den aktuellen Projektstand auf unserer Website und in Newslettern auf verständliche Art und Weise zu vermitteln. So erhalten alle, die der Stiftung nahestehen und sie unterstützen, einen fundierten Einblick in die von ihnen ermöglichte Forschungsarbeit.

Bei allen geförderten Forschungsprojekten ist es essentiell, dass sie zeitgerecht und strukturiert abgeschlossen werden. Dafür sorgen wir mit einer genauen Schlussprüfung. Danach berichten wir darüber, wie das Projekt während der Laufzeit die Heilungschancen und die Lebensqualität herzkranker Kinder verbessert hat. Parallel werden Ergebnisse geeigneter Projekte als Artikel bei wissenschaftlichen Medien durch die Verantwortlichen eingereicht und auch oft veröffentlicht. Besteht das Potential zu einem Folgeprojekt, stimmen wir dessen Chancen eng mit ihnen ab und erarbeiten gemeinsam nachhaltige Lösungen für weitere Fördermöglichkeiten.

Kompaktinfos

Wir finanzieren aktuell über 30 Projekte. Dieses Dokument liefert einen Überblick und Zahlen, Daten und Fakten über die Stiftung KinderHerz.