Was ein KinderHerz-Wald
alles bewegen kann

Wenn Aufforstung auf Engagement trifft – und Hoffnung Wurzeln schlägt

Grüne Herzensorte in ganz Deutschland

Es gibt Wälder, die etwas verändern und Spuren hinterlassen. Die KinderHerz-Wälder gehören dazu. Ins Leben gerufen von der Stiftung KinderHerz, gibt es seit 2010 bundesweit diese grünen Herzensorte, die gleich mehrere Ziele verbinden: Sie machen auf Kinder aufmerksam, die mit einem angeborenen Herzfehler leben, fördern die Umweltbildung und leisten zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz. „Ein KinderHerz-Wald ist eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen – im Umgang mit unserer Natur und für unsere Mitmenschen“, betont Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung. „Er verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit sozialem Engagement. Und er zeigt, dass Wald weit mehr ist als Holz – er ist Lebensraum, Lernort und Hoffnungsträger zugleich.“

 

Ein Herz aus Bäumen – ein Zeichen, das bleibt

Hinter jedem KinderHerz-Wald stehen engagierte Menschen, Kommunen oder Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Sie alle verbindet die Idee, durch das Pflanzen von Bäumen etwas Bleibendes zu schaffen: für das Klima, für kommende Generationen – und für herzkranke Kinder, deren Start ins Leben besonders herausfordernd ist. So wie in Schwäbisch Gmünd, dem ersten KinderHerz-Wald in Süddeutschland: Dort wachsen 4.500 neue Bäume – 1.000 davon in Form eines Herzens. Rote Blutbuchen, leuchtende Vogelkirschen und immergrüne Schwarzkiefern bilden gemeinsam das markante Herzmotiv, das später sogar aus der Luft zu erkennen sein wird. Es ist das visuelle Zentrum des KinderHerz-Waldes – und ein starkes Zeichen für Leben, Liebe und Zuversicht.

Im Rahmen der Aktionswoche für klimagerechten Waldumbau pflanzten Schülerinnen und Schüler  der Gmünder Rauchbein-Schule die ersten Bäume dieser Herzfläche. Mit Spaten, Gummistiefeln und jeder Menge Begeisterung füllten sie Pflanzlöcher, richteten Setzlinge auf und lernten ganz praktisch, was nachhaltige Aufforstung bedeutet. Für viele war es die erste Begegnung mit Waldarbeit – und zugleich ein Moment, in dem sie spürten, dass Umweltschutz und soziales Engagement Hand in Hand gehen können. „Dieses Beispiel zeigt besonders schön, dass Unterstützung wachsen kann – im wahrsten Sinne des Wortes“, freut sich Sylvia Paul über die Pflanzaktion der Kinder. „Jeder gepflanzte Baum steht für ein Stück Hoffnung für Kinder mit angeborenen oder erworbenen Herzfehlern – und trägt dazu bei, auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen sie und ihre Familien täglich umgehen müssen.“

 

Vom Baum zur Botschaft

Gerade in waldreichen Regionen wie Baden-Württemberg bietet sich die Chance, dieses Netzwerk weiter auszubauen: Mit der Ausweisung eines eigenen KinderHerz-Waldes oder einer thematischen Pflanzung – etwa in Herzform mit regionaltypischen Arten – können Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer Teil der Initiative werden. Doch so wie ein Baum allein keinen Wald bildet, braucht auch gesellschaftliches Engagement viele Wurzeln: Ein fester Bestandteil des Konzepts sind die Baumpatenschaften. Patinnen und Paten übernehmen symbolisch einen Baum oder eine Baumgruppe und zeigen damit ihre Verbundenheit mit dem KinderHerz-Wald –  und unterstützen mit ihren Spenden die Arbeit der Stiftung KinderHerz, die medizinische Forschung fördert, Aufklärungsarbeit leistet und neue Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit angeborenem Herzfehler ermöglicht.

„Wer Wald pflanzt, schenkt Zukunft – für herzkranke Kinder, für unser Klima und für unsere Gesellschaft“, bringt es Sylvia Paul auf den Punkt. Die Stiftung KinderHerz begleitet alle Projekte beratend und sorgt dafür, dass das Engagement auch überregional sichtbar wird. So entsteht ein Zusammenspiel von Forstwirtschaft, Naturschutz und Gemeinsinn, das zeigt, dass Herz und Wald eine gemeinsame Sprache sprechen: die des Lebens.

 

Mitmachen und Herz zeigen

Zeigen Sie Ihr nachhaltiges Engagement für herzkranke Kinder: Mit Pflanzungen oder der Ausweisung einer Herzfläche auf Ihren Flächen können Sie sichtbar Leben schenken. Die Einnahmen aus den KinderHerz-Wäldern fließen zu 100 Prozent in die Arbeit der Stiftung und unterstützen Projekte der Kinderherzmedizin bundesweit und regional vor Ort – etwa die Ausstattung von Schulen mit Defibrillatoren, wie jüngst in Schwäbisch Gmünd. Die Stiftung KinderHerz berät Sie zu den Möglichkeiten: Nehmen Sie gerne Kontakt auf und werden Sie Teil des wachsenden Netzwerks der KinderHerz-Wälder.

Unser KinderHerz-Wälder

 

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