Vernetzen, um besser zu helfen

Experten bei den kleinen Patienten – egal wo

Das wollen wir mit Ihrer Hilfe erreichen

Telemedizin vorantreiben

Hochqualifiziertes Personal braucht modernes Equipment: Wir statten die Ärzte in der Region mit moderner Technik und Wissen aus. Im Ernstfall können sie von überall aus zuverlässige Diagnosen stellen und Leben retten.

Flächendeckende Beratung

Dank telemedizinischer Konsultationen im landesweiten Ärztenetzwerk müssen die kleinen Patienten zukünftig nicht mehr so oft in andere Spezialkliniken transportiert werden – und in Notfällen kann effektiver und schneller geholfen werden.

Entlastung von Intensivstationen

Frühzeitige Behandlungen herzkranker Kinder kommen nicht nur ihnen selbst zugute: Indem ihre Probleme früher erkannt und effektiv vor Ort behandelt werden können, entlasten wir die Notfallmedizin und die Intensivstationen in der Region. 

Wo?
Universitätsklinikum Tübingen

Wie lang?
3 Jahre

Wer macht mit?
Julia Daub
Dr. Ellen Heimberg
Dr. Felix Neunhoeffer

Vorgesehenes Budget:
991.600 €

Per Hubschrauber werden die Herzkinder im Notfall ins Spezialzentrum geflogen.

Eine Liege mit Spezialequipment ermöglicht eine optimale Behandlung beim Transport.

Das Projekt erlaubt eine optimierte Abstimmung der Transporte auf die Kapazitäten der Intensivstationen.

Seite an Seite mit „RTL – Wir helfen Kindern“ – beim RTL-Spendenmarathon 2021.

Wenn jede Sekunde zählt: wie Telemedizin kleinen Patienten hilft

Übrigens: Mit 89 Euro finanzieren Sie eine Stunde telemedizinische Beratung über unsere neu entwickelte Plattform.

Das haben wir vor

Eine individuelle Behandlung von angeborenen Herzfehlern ist alles andere als einfach. Ein flächendeckendes Angebot ist trotz des hohen medizinischen Standards in Deutschland noch immer nicht vorhanden, obwohl es möglich wäre. In der Not führt der Weg junger Eltern mit einem am Herzen erkrankten Kind daher in das nächstgelegene Krankenhaus, nicht in ein spezialisiertes Fachzentrum.

Wir setzen uns für telemedizinische Vernetzung der erstbehandelnden Kliniken und dem Spezialzentrum in Baden-Württemberg ein, um die Situation zu verbessern. Das Fachwissen der Kinderherzspezialisten wird auf diesem Weg verstärkt in die Arbeit des erstbehandelnden Krankenhaus eingebracht.

Dr. Felix Neunhoeffer ist Facharzt für Kinder-/Jugendmedizin und spezielle pädiatrische Intensivmedizin am Universitätskliniken Tübingen. Dort statten wir Kinderherzspezialisten mit Tablet-Computern aus, mit denen sie schnell und unkompliziert per App Diagnosen stellen und sich mit regionalen Krankenhäusern vernetzen können. Mit ihrem Fachwissen kann dadurch die gesundheitliche Situation im Notfall besser eingeschätzt werden. Wir unterstützen sein Team und die umliegenden Kinderkliniken mit Schulungen dabei, diesen Prozess einzurichten und zu optimieren.

Telemedizin ist für uns ein universeller Leitfaden und die Arbeit in Tübingen ein erster Wegweiser. Es ist unsere Mission, die Versorgung herzkranker Kinder flächendeckend zu verbessern, damit jedes kleine Herz die Chance bekommt, die es verdient.

Die digitale Vernetzung bringt lebensrettende Expertise direkt zu den kleinsten Patienten. Das ermöglicht schnellere Diagnosen, sorgt für die bestmögliche Therapie und erspart den Kindern riskante, oft lebensgefährliche Krankentransporte. Wir wollen dabei ein Vorbild für ganz Deutschland sein und tauschen uns bereits mit Kollegen in Österreich aus, um dieses Wissen über Grenzen hinweg zu teilen. Denn am Ende geht es um nichts Geringeres als das Leben der Herzkinder.

Das haben wir bereits erreicht

Das Projekt ist erfolgreich angelaufen, das Team hat seine Arbeit aufgenommen. Inzwischen bestehen Kooperationsverträge mit dem Technikdienstleister, dem Universitätsklinikum Tübingen und drei Pilotkliniken, die am Projekt teilnehmen. Somit sind alle Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit aller Partner gelegt.

Neben den drei Pilotkliniken, mit denen bereits eine Kooperation besteht, wurden zwei weitere Kliniken für eine zweite Projektphase in das Projekt integriert. Zusätzlich wurde die Auswertung der kommenden Telekonsile und die Transportplanung von Herzkindern verbessert. Dies schuf grundlegende Strukturen für engere Zusammenarbeit und schnellere fachliche Unterstützung zwischen dem Zentrum und seinen Partnerkliniken.

Mit Besuchen in den drei Pilotkliniken, bei denen die vorhandene technische Ausstattung erfasst und Schulungskonzepte abgestimmt wurden, wurde die Zusammenarbeit vorbereitet. Ergänzend fanden Online-Fortbildungen für ärztliches und pflegerisches Personal zu Themen der pädiatrischen Intensiv- und Notfallmedizin statt und in einer Kooperationsklinik wurde ein Simulationstraining durchgeführt, das die Versorgung, Beatmung und den Transport kritisch kranker Kinder übte.

Mehrere Kliniken sind bereits Teil des Projekts – und neben diesen Kooperationen, die bereits Leben retten, sind noch weitere in Planung.

  • Kreiskliniken Reutlingen, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
  • Medizin Campus Bodensee, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Friedrichshafen
  • Klinikum Landkreis Freudenstadt,  Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Jetzt spenden und für bessere Behandlungen sorgen!

Um unsere Telemedizinplattform langfristig ausbauen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Jeder gespendete Euro trägt zu besseren Diagnosen bei und gibt den kleinen Patienten Hoffnung auf ein gesundes und langes Leben. Vielen Dank!



Jetzt spenden!

Sie wollen mehr über das Projekt erfahren?

Wollen Sie noch mehr über unser Vernetzungsprojekt in Baden-Württemberg erfahren? Dann schreiben Sie mir einfach eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen. Außerdem helfen wir gerne dabei, Projektideen in Ihrer Region umzusetzen – denn wir wollen allen Herzkindern in Deutschland und der Welt helfen!

Sylvia Paul
Vorstand

Mit Ihrer Spende zum Erfolg: So setzen wir uns für herzkranke Kinder ein.

Um konkrete Erfolge in Kinderherz- und Notfallmedizin zu erreichen, fördern wir praxisnahe Forschungs- und Schulungsprojekte an renommierten Kliniken in Deutschland und Österreich. Die Förderung von Projekten ist von den Verantwortlichen bei der Stiftung KinderHerz zu beantragen. Anschließend werden sie bei uns intensiv geprüft, diskutiert und auch optimiert. Erst wenn alles stimmig ist, wird ein Antrag bewilligt.

Um sicherzustellen, dass die bewilligten Gelder sinnvoll genutzt werden, kontrollieren wir regelmäßig den Stand aller Förderprojekte. Dazu werden die Zwischenberichte der Verantwortlichen durch die Stiftung geprüft und die Projekte gemeinsam optimiert.

Medizinische Fachausdrücke sind nicht jedem geläufig. Daher achten wir darauf, unseren Spendern den aktuellen Projektstand auf unserer Website und in Newslettern auf verständliche Art und Weise zu vermitteln. So erhalten alle, die der Stiftung nahestehen und sie unterstützen, einen fundierten Einblick in die von ihnen ermöglichte Forschungsarbeit.

Bei allen geförderten Forschungsprojekten ist es essentiell, dass sie zeitgerecht und strukturiert abgeschlossen werden. Dafür sorgen wir mit einer genauen Schlussprüfung. Danach berichten wir darüber, wie das Projekt während der Laufzeit die Heilungschancen und die Lebensqualität herzkranker Kinder verbessert hat. Parallel werden Ergebnisse geeigneter Projekte als Artikel bei wissenschaftlichen Medien durch die Verantwortlichen eingereicht und auch oft veröffentlicht. Besteht das Potential zu einem Folgeprojekt, stimmen wir dessen Chancen eng mit ihnen ab und erarbeiten gemeinsam nachhaltige Lösungen für weitere Fördermöglichkeiten.

Kompaktinfos

Wir finanzieren aktuell über 30 Projekte. Dieses Dokument liefert einen Überblick und Zahlen, Daten und Fakten über die Stiftung KinderHerz.