Sally muss operiert werden, um zu überleben

Sallys Herzfehler führt ohne Behandlung zu Atemnot, schweren Organschäden und schließlich zum Herzversagen. Doch in ihrem Heimatland Gambia fehlen spezialisierte Ärzte und moderne Diagnostik. Wir wissen: Sallys Überleben darf nicht davon abhängen, wo sie geboren wurde. Deshalb haben Menschen begonnen, Verantwortung zu übernehmen. In Frankfurt lebt Sallys Cousine, die Krankenschwester Fatoumata Sanneh. Sie wandte sich an den dort tätigen Dr. Andreas Pape, der erkannte, wie dramatisch die Situation ist. Er brachte engagierte Stiftungen zusammen, die gemeinsam an einem Ziel arbeiten: Sallys Leben zu retten.

 

In diesem engem Schulterschluss ermöglichen wir Sally die Reise nach Deutschland. In der Herzklinik Duisburg wird sie von Dr. Scheid und seinem spezialisierten Team untersucht und operiert werden. Ziel ist es, die Herzklappe möglichst aus eigenem Gewebe zu rekonstruieren. Sollte das nicht möglich sein, bleibt als letzter Ausweg der Einsatz einer künstlichen Herzklappe. Während dieser belastenden Zeit wird Sallys Mutter in unmittelbarer Nähe untergebracht, um ihr Kraft und Sicherheit zu geben.

Die Nachsorge kann bis zu einem Monat in Anspruch nehmen. Doch auch danach ist es nicht geschafft: Sally wird regelmäßige Untersuchungen benötigen und vielleicht dauerhaft Medikamente einnehmen müssen. In Gambia fehlen dafür die medizinischen Strukturen. Deshalb endet unsere Hilfe nicht mit der Operation. In enger Abstimmung mit medizinischem Personal vor Ort wird Sally nach ihrer Rückkehr medizinisch nicht allein gelassen.

Um all das möglich zu machen, haben wir das Spendenprojekt „Wir retten Sally“ ins Leben gerufen. Die Mittel werden für die Operation, die langfristige Nachsorge und die Versorgung von Mutter und Kind eingesetzt. Dafür benötigen wir aktuell 50.000 Euro, eine Summe, die über Sallys Zukunft entscheidet. Helfen Sie mit, dass ihr Herz eine echte Chance bekommt. Jede Spende hilft dabei, dass es weiter schlagen kann.


Jetzt spenden!

Als Fatoumata Sanneh von Sallys Erkrankung erfährt, handelt sie sofort. Als Krankenschwester weiß sie, was medizinisch möglich ist – und kann das Schicksal ihrer kleinen Cousine in Gambia nicht einfach hinnehmen. Auf der Suche nach Hilfe wendet sie sich an Dr. Andreas Pape – und stößt auf offene Ohren. 

Im Interview spricht er darüber, warum Sallys Geschichte ihn so bewegt – und weshalb Wegsehen keine Option war.